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Dez 12
Web 2.0.

Was macht das Web >>social<< ?

>>Social<< in einer Welt, in der sich die interagierenden Menschen nicht persönlich zu Gesicht bekommen. Der Begriff des „Social Web“ ist längst eingebürgert und wird selbstverständlich verwendet. Dabei machen sich die wenigsten Menschen darüber Gedanken, wie das >>social<< ins Web kommt, bzw. was das Social Web zu dem macht, was es heute ist! 

Medien und Gesellschaft im Wandel

Besonders das Internet verdeutlicht den Wandel der Medien und Gesellschaft. Ein Wandel vom reinen Informationsmedium, hin zum so genannten Mitmach-Web (Web 2.0.). Das Social Web ist durch einige wesentliche Merkmale gekennzeichnet, die das Web erst zum Social Web verwandeln. Hierzu zählen in erster Linie die Nutzung neuer Kommunikationspraktiken in Kombination mit verstärkten Interaktionen.

Welche Formen von Interaktionen gibt es?

  • Jeder kann Inhalte erstellen
  • Ale können Inhalte bewerten/kommentieren
  • Jeder kann Inhalte teilen

Sind Sie der eine Publizist?

Jeder kann sein Wissen mit der Gesellschaft im Netz teilen. Die technischen Barrieren hierfür sind äußerst gering. Haben Sie schon einmal eigenes Wissen auf einer der Social Media Kanäle publiziert? In Wirklichkeit ist die Anzahl der Menschen die tatsächlich publizieren jedoch eher gering. Denn die meisten Nutzer des Internets bleiben passiv. Regeln gibt es viele und so auch eine zu den Interaktionen von Nutzern im Netz. Der 1% Regel (Jakob Nielsen, Webexperte) zufolge sind 90 Prozent von 100 Nutzern nur passiv im Netz unterwegs, 9 Nutzer bewerten/kommentieren und nur einer von 100 veröffentlicht tatsächlich selbst. Nichts desto trotz bleibt jedem die Möglichkeit offen eigene Inhalte zu veröffentlichen.

Dialog und schweigende Mehrheit?

Pi mal Daumen neun von 100 Menschen interagieren im Netz. Da stellt sich natürlich die Frage, wie ein Dialog mit der schweigenden Mehrheit zustande kommen kann? Hier setzt das Verständnis von Dialog etwas tiefer an. Medien, man denkt hier im besonderen an das klassische Medium „Zeitung“, haben eine essentielle Funktion. Und zwar den Erhalt und die Möglichkeit zur Meinungsbildung. Im Internet funktioniert dies ähnlich. Durch die Möglichkeit Dialoge (auch passiv!) öffentlich im Netz zu verfolgen und sich der Vielfalt von Ansichten anzunehmen, findet Meinungsbildung statt. Aus unternehmerischer Sicht sollte also verstanden werden, dass das Social Web nicht nur über direkten Meinungsaustausch zustande kommt. Sondern es geht darum, als Unternehmen an Gesprächen teilzunehmen, sich einzubringen und eine Position zu beziehen. Natürlich gibt es über die Meinungsbildung und den wortgestützten Dialog auch noch weitere Interaktionen in Form eines Dialogs im Social Web. Hierzu zählt unter anderem das Feedback in Form eines Klicks auf den Like Button, das Favorisieren eins Beitrags oder die Vergabe von Sternchen als Rating.

Crowdsourcing der Web Community

Im Web ist Wissen frei verfügbar. Das Crowdsourcing der Web Community, also die Bereitschaft ihr Wissen mit der Gemeinschaft zu teilen, ermöglicht den enormen Wissensfundus im Netz. Genauso wird in diesem Zusammenhang auch von der Intelligenz des Kollektivs gesprochen. Mit anderen Worten, jeder Einzelne ist in der Lage sein Wissen und seine Erfahrungen einzubringen. Die erbrachten Einzelleistungen ergeben in der Gesamtheit die kollektive Intelligenz. Hier wird auch das >>social<< deutlich. Stellen wir doch einmal den Vergleich der kollektiven Intelligenz mit Gruppenarbeit in der Schule oder auf der Arbeit auf. Sie arbeiten an einem Projekt. Das Brainstorming in der Gruppe ermöglicht Ihnen neuartige Erkenntnisse, die Sie in Einzelarbeit so nicht erarbeiten hätten können! Das beste Pendant kollektiver Inteligenz im Internet ist die freie Enzyklopädie Wikipedia.

Daniela Kanka

Social Media Managerin

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